In diesem Sinne sollten schon Grundschulkinder wichtige Informationen und praktische Übungen erhalten, wenn es um das Erkennen von Gefahren, Diebstahl und den Straßenverkehr geht.
Das man von Gewalt nicht erst dann spricht, wenn geschlagen, getreten oder man körperlich attackiert wird, sondern auch Worte und Gesten tief verletzen können, ist ein wichtiges Thema im Angebot zur Auseinandersetzung mit gewaltvollen Situationen.
Dann „Nein“ zu sagen oder mit anderen kurzen Sätzen den Angreifer abzuwehren, ist nicht so einfach und wird geübt.
Generell ist es wichtig die Kinder jeden Alters dafür zu sensibilisieren, schwierige Situationen zu erkennen und sich unbedingt Hilfe und Unterstützung zu suchen. Wo sie diese finden, ist immer ein inhaltlicher Schwerpunkt, auf den alle Anbieter von Präventionsangeboten Wert legen.
Eine ganz praktische Erfahrung ist die Busschule. Immer wieder sind unsere Schülerinnen und Schüler überrascht, wie groß der „tote Winkel“ ist, in dem ein Busfahrer keine Personen sehen kann und es daher besonders gefährlich ist, wenn man sich dort befindet. Beeindruckend ist es auch zu sehen, wie tief sich ein Bus absenkt, wenn er an einer Haltestelle hält. Da sollte auf gar keinen Fall ein Fuß zwischen Bordstein und Bus sein. Dass plötzliches Bremsen schmerzliche Folgen haben kann, wenn Gegenstände nicht gesichert sind, man nicht sitzt oder sich nicht richtig festhält, zeigt eine Vorführung, die nachdenklich macht.
Die Aktion „Blitz for Kids“, die jährlich in der Nähe von Kindereinrichtung stattfindet, konnten unsere Schülerinnen und Schüler am 21.04.2026 persönlich erleben. Auch wenn die Kinderaktion an diesem Tag ohne polizeiliche Konsequenzen blieb, ist es sicher nicht angenehm von Kindern darauf hingewiesen zu werden, dass das Tempolimit teilweise deutlich überschritten war.
Wir bedanken uns für die hervorragende Kooperation mit der Polizei, die unsere Kinder stark macht! Das Team der Grundschule „Carl Böhme“



